Natternkopfwald Wanderung
Wandern im Natternkopfwald
Wegen der Blütenpracht und dem teilweise baumhohen und blauen Taginaster (Echium callithyrsum) mit seinem eleganten, farbenprächtigen und geordnet-aufrechten Habitus macht Wandern auf Gran Canaria zu einem echten botanischen Highlight. Die Gänsedistel (Sonchus congestus villosus) mit fast 2m Wuchshöhe und Ihren großen gelben Blüten lässt in eine exotisch anmutende Welt eintauchen. Vor allem beim Abstieg auf der nördlicheren Seite erreicht der blaue Natternkopf die Höhe kleiner Bäume. Für jeden Naturliebhaber und Freund wilder Blütenpracht auf Gran Canaria eine obligatorische Tour.
Eine abwechslungsreiche Wandertour mit blumenreichem Aufstieg, herrlichem Panorama, Kiefernwald, einem Vulkankrater und einem traumhaften Abstieg im Natternkopfwald. Im Dorf angekommen kann man Käse und Mandeltorten kaufen. In einer typisch kanarischen Bar kann man man sich vom Wandern erholen und leckere Tapas essen.
Der Aufstieg zum Natternkopfwald in Gran Canaria ist relativ leicht, weswegen er sich auch für Anfänger und kleine Kinder eignet. Der Abstieg ist über kurze Strecken etwas abschüssig. Aber man kann mit gutem Profil und bei Trockenheit mit normaler Kondition gut herabkommen. Eine kurze Strecke ist auch sehr steinig und abschüssig.
Beim Aufstieg, beim Abstieg und auf dem mit großen Euphorbien ebenfalls botanisch interessanten Pass kann man herrliche Panoramaaufnahmen vom Roque Grande und in Richtung Barranco de los Cernicaulos machen.
Das Tal zieht sich hoch bis zur Caldera de los Marteles und über Valsequillo bis hinunter nach Telde. Im subtropischen Klima dieses Tals, welches durch heiße Sommer und milde Winter gekennzeichnet ist, wächst auch an einer Stelle ein kleiner Wald der endemischen, kanarischen Palme (Phoenix canariensis). Dort kommt man allerdings nicht vorbei, weil sich die Blütenvielfalt am besten oberhalb des Dorfes durch eine Wanderung erschließen lässt. Beim Wandern hört man das Summen der Bienen, welches um den Natternkopf herum seinen Höhepunkt erreicht.
Beim Aufstieg hat man herrliche Ausblicke auf den kleinen Ort im Tal und bis hinunter an die Küste. Je nachdem welche Route man für die Wanderung wählt, hat man einen blumenreichen Aufstieg und einen Abstieg im Natternkopfwald oder andersherum. Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit um den Roque Grande herum auf der anderen Flanke abzusteigen, was nicht weniger interessant ist. Im Frühjahr wäre es jedoch ein Frevel, weil der Natternkopf hier seltener vorkommt.



